Creatin, eines der bekanntesten Sporternährungen überhaupt.
Kein anderes Supplement wurde so oft erworben wie Creatin. Aber auch die Forschung hat sich intensiv mit der Nahrungsergänzung Creatin beschäftigt.
Das Creatin kam in den 90 Jahren auf dem Sporternährungsmarkt und leitet sich aus dem griechischen „Kreas“ (Fleisch) ab. Die Sporternährung Creatin wird meist vor dem Krafttraining zugeführt und kann kurz nach der Einnahme wirken. Spürbar ist dies durch eine Kraftzunahme.
Durch die Einnahme von Creatin wird die Phosphocreatinmenge im Skelettmuskel gesteigert und die schnelle Phosphorylierung von ADP zu ATP unterstützt. Dies bewirkt Kraftzuwächse bei geringer Regeneration. Des Weiteren wird mehr ATP produziert. Dies kommt dem Muskelaufbau ebenfalls zu Gute.
Die wohl bekannteste Form von Creatin ist das Creatin Monohydrat. Creatin Monohydrat ist ein weißes Pulver und die reinste Form von Creatin. Der Name Monohydrat kommt daher, dass sich an jedem Creatinmolekül ein Wassermolekül anbindet.
Eine Weiterentwicklung von Creatin Monohydrat ist das Kre-Alkalyn. Kre-Alkalyn wird als ph-neutrales Creatin beworben und soll daher die Umwandlung von Creatin in Creatinin hemmen. Des Weiteren kann man die Einnahmemenge bei Kre-Alkalyn minimieren, was den Vorteil hat, dass es günstiger ist und in Kapselform verzehrt werden kann.
Am Besten wird Creatin mit isotonischen Getränken eingenommen. Der Grund dafür ist, dass sie mehr Dextrose enthalten, was den Creatintransport unterstützt. Die Sporternährung Creatin wird am Sinnigsten in Form einer so genannten Kur verzehrt.
Bei einer Creatin Kur gibt es drei Phasen:
- Aufladephase (1. Woche)
- Erhaltungsphase (2. – 5. Woche)
- Erholungsphase (6. Woche)
In der Aufladephase wird der Körper mit Creatin aufgeladen. Hierbei sollte man 4x 5 Gramm Creatin zuführen.
In der Erhaltungsphase soll das Creatin im Körper erhalten bleiben. Hier sollte 2x 5 Gramm Creatin verzehrt werden.
Die Erholungsphase ist Creatinfrei.